KASSANDRA

KASSANDRA

Autorisierte Bühnenfassung nach Christa Wolf; mit Cornelia Gutermann-Bauer

Samstag, 12. Mai, 20 Uhr Stiftsschaffneikeller

Als Kriegsbeute des Griechenkönigs Agamemnon erinnert sich Kassandra an die Ereignisse um den Krieg in Troja, an ihre Bemühungen in dieser Vorkriegs- und Kriegszeit als Mensch, als Frau zu leben. Die behütete Königstochter glaubte sich glücklich, bis allmählich feine Risse das Bild des Königshauses fragwürdig erscheinen lassen. Was geht hinter den Fassaden der Macht vor sich? Wer ist der geliebte Vater, der König, wirklich? Kassandra wird hellhörig. Sie wird zur Seherin.

Sie schildert das Patriarchat in seinen subtilsten und grausamsten Formen, wie Frauen zum Objekt gemacht werden, wie allmählich ein Feindbild entsteht, wie Konflikte emotionalisiert werden, wie der männliche Begriff der Ehre schließlich den Krieg unvermeidlich werden lässt. Sie fragt, gerät in Opposition und Widerstand. Und sie erkennt sich selbst, erfährt ihre eigene Kraft und ihre eigene Stimme!

Die eigens für die Bühne geschaffene und von Christa Wolf autorisierte Textfassung stammt von Günter Bauer, der auch Regie führt.

Veranstalter: Kulturkreis Lahr e. V.
Dauer ca. 80 Minuten – keine Pause
Vorverkauf 15 Euro, Abendkasse 18 Euro
(Schüler und Studenten 3 Euro Ermäßigung).

Orte für Worte

[1] lokalisierbarer, begrenzter Platz, definierte Stelle (punktförmig oder ausgedehnt) auf einer Fläche oder im Raum
[2] Plural 1: geografisch definierte Siedlung
[3] Plural 1: die Bevölkerung von [2]

Wiktonary